Archive for August, 2011

Tierschutz feat. Porno-Business

Peta kann es einfach nicht lassen. Nach dem Skandal um den Superbowl-Werbespot der „Go-Veggie“-Kampagne, der in Amerika sogar verboten wurde, verspricht die Tierschutzorganisation nun das nächste skandalträchtige Vorhaben.

In einem Interview mit dem Internetnachrichtendienst „Huffington Post“ erklärte die Peta-Sprecherin Lindsay Rajt kürzlich, dass eine Online-Porno-Seite im Namen der Organisation geplant sei. Auf diese Weise sollen verschiedene tierschutzbegeisterte Prominente und Amateurdarsteller in nicht-jugendfreien Szenen präsentiert werden, um so Werbung für den Vegetarismus zu machen.

Bisher gibt es noch keine Informationen zu Stand und Veröffentlichung der umstrittenen Seite, es steht jedoch fest, dass Peta bereits durch diese aufmerksamkeitsstarke Bekanntmachung mal wieder im Fokus der Öffentlichkeit gelandet ist.

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Ob und in wie weit diese neue Werbemaßnahme nun dem Tierschutz dient oder die Besucher der Porno-Seite zum Vegetarismus bekehrt ist jedoch fraglich…

Wie steht ihr zum neuen Projekt der Tierschutzorganisation Peta?

Für alle, die ihn noch nicht kennen, hier besagter Superbowl Spot: \”Verbotener Peta Spot\”

Bild:

http://blogs.suntimes.com/sportsprose/peta_pumpkin.jpg

Selbst in Zeiten von Social Media und Mobile Marketing  kann und darf der Effekt von traditionellen Werbespots nicht unterschätzt werden.
Diese Tatsache hat auch Jim Beam Deutschland erkannt und 2011 das erste Mal seit sieben Jahren wieder Fernsehwerbung geschaltet. Fraglich bleibt jedoch die Effektivität einer solchen TV-Kampagne. Hat der deutsche Marktführer im Whiskeysegment wirklich einen derartigen Umschwung nötig? Die Antwort ist eindeutig: Ja!

Warum? Diese Frage lässt sich mit einem Blick auf den direkten Konkurrenten Jack Daniels beantworten, der schon seit langem wieder auf Werbung im deutschen Fernsehen setzt.

Jack Daniels zeigt gleich mehrere Spots, die in ansprechendem schwarz/weiß auf kreative Art und Weise eine Verbindung mit der Marke und ihrem Erfinder erzeugen. Man kann hier ein klares Konzept zur Glorifizierung der Marke und zur Abgrenzung von der Konkurrenz erkennen. Es ist unschwer zu sehen, dass es nicht nur um ein bloßes TV-Konzept geht, sondern viel mehr um die Erzeugung von Begeisterung am Gesamtkonstrukt Jack Daniels. Natürlich musste Jim Beam da nachziehen.

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Betrachtet man die Spots der Whiskey-Hersteller im Vergleich wird schnell deutlich, dass Jim Beam eine rein auf hip und trendy getrimmte Werbung präsentiert, die keinerlei Markenpersönlichkeit ausstrahlt. Nichts lässt klar auf den Whiskey-Hersteller schließen, man hätte stattdessen ohne Probleme jedes andere alkoholische Getränk einblenden können. Niemand hätte den Unterschied gemerkt – es fehlt an jeglicher Innovation. Hier scheint die Frage angebracht, ob man als Marktführer nicht mehr Zeit in ein Konzept hätte stecken sollen, dass wirklich überzeugt.

Sicherlich wird auch diese Werbung die Markenbekanntheit steigern, im Vergleich zur Jack Daniels Kampagne steht sie allerdings absolut hinten an. Da jedoch vermutlich Konkurrenzdruck der Auslöser zur neuen TV-Kampagne von Jim Beam war, erscheinen ein paar mehr Gedanken über die Ausrichtung des TV-Konzepts absolut angebracht.

Macht euch ein eigenes Bild, hier sind die Spots:

Jim Beam
http://www.youtube.com/watch?v=iWfnA_8M1v4

Jack Daniels
http://www.facebook.com/JackDanielsDeutschland#!/jackdaniels?sk=app_135452329872214

Autor: Marc Hakenkamp

Quellen:
http://www.poster.de/Anonymous/Anonymous-Jack-Daniels-1186784.html
www.whiskey.de
www.whiskeynews.de

Studenten verbessern Mobilitätsmarkt

In Zeiten hoher Benzinpreise und voller Straßen können der tägliche Weg zur Arbeit oder der Shoppingtrip am Wochenende schnell zur Qual werden. Neue Mobilitätskonzepte wie Car-Sharing Modelle oder Websites wie www.mitfahrgelegenheit.de versuchen bereits seit Jahren diesem Trend entgegenzuwirken.

Auch das neue deutsche Start-Up www.flinc.de folgt mit seinem Konzept der Idee der Mitfahrgelegenheit. Flinc.de ist ein „Social Mobility Network“, das den Nutzer dabei unterstützt, seine alltägliche Mobilität effizienter und umweltschonender zu gestalten. Die vollautomatische Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten funktioniert hierbei über PC oder Smartphone und lässt sich sogar im Navigationssystem integrieren. Weitere Benefits des Mobilitätsnetzwerks sind außerdem das intelligente Routenmatching, mit dem Mitfahrer auch auf der Fahrtstrecke zusteigen können und das präzise Sicherheitssystem innerhalb des Netzwerks. Bei jeder Vermittlung wird hier angezeigt, ob und wie man mit dem Fahrer oder Mitfahrer bekannt ist und wie dieser zuvor von anderen „Flincern“ bewertet wurde.

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Die Online-Registrierung über www.flinc.org ist voraussichtlich noch bis Ende des Jahres kostenlos. Bereits in der Testphase haben sich hier mehr als 5000 Benutzer angemeldet.

In Anbetracht der Tatsache, dass heutzutage bis zu 70% der PKW im täglichen Straßenverkehr mit nur einer Person besetzt sind, ist Flinc als Mitfahrvermittlung in Echtzeit eine erfrischende und vielversprechende Neuentdeckung, die hoffentlich zur ernstzunehmenden Alternative für die tägliche Mobilität wird. Besonders interessant wäre es außerdem, wenn die Flinc-Hersteller auch die Bahn in ihr Mobilitätsnetzwerk mit einbeziehen würden. Hier bestünde beispielsweise die Möglichkeit 5er-, oder Wochenendtickets, die meist nicht vollständig ausgenutzt werden, mit seinem Netzwerk zu teilen.

Die Flinc AG wurde im Mai 2010 in Ludwigshafen gegründet und ist aus einem Studentenprojekt von Michael Hübl, Benjamin Kirschner und Alexander Kuhn an der Uni Darmstadt hervorgegangen.

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