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Studenten verbessern Mobilitätsmarkt

In Zeiten hoher Benzinpreise und voller Straßen können der tägliche Weg zur Arbeit oder der Shoppingtrip am Wochenende schnell zur Qual werden. Neue Mobilitätskonzepte wie Car-Sharing Modelle oder Websites wie www.mitfahrgelegenheit.de versuchen bereits seit Jahren diesem Trend entgegenzuwirken.

Auch das neue deutsche Start-Up www.flinc.de folgt mit seinem Konzept der Idee der Mitfahrgelegenheit. Flinc.de ist ein „Social Mobility Network“, das den Nutzer dabei unterstützt, seine alltägliche Mobilität effizienter und umweltschonender zu gestalten. Die vollautomatische Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten funktioniert hierbei über PC oder Smartphone und lässt sich sogar im Navigationssystem integrieren. Weitere Benefits des Mobilitätsnetzwerks sind außerdem das intelligente Routenmatching, mit dem Mitfahrer auch auf der Fahrtstrecke zusteigen können und das präzise Sicherheitssystem innerhalb des Netzwerks. Bei jeder Vermittlung wird hier angezeigt, ob und wie man mit dem Fahrer oder Mitfahrer bekannt ist und wie dieser zuvor von anderen „Flincern“ bewertet wurde.

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Die Online-Registrierung über www.flinc.org ist voraussichtlich noch bis Ende des Jahres kostenlos. Bereits in der Testphase haben sich hier mehr als 5000 Benutzer angemeldet.

In Anbetracht der Tatsache, dass heutzutage bis zu 70% der PKW im täglichen Straßenverkehr mit nur einer Person besetzt sind, ist Flinc als Mitfahrvermittlung in Echtzeit eine erfrischende und vielversprechende Neuentdeckung, die hoffentlich zur ernstzunehmenden Alternative für die tägliche Mobilität wird. Besonders interessant wäre es außerdem, wenn die Flinc-Hersteller auch die Bahn in ihr Mobilitätsnetzwerk mit einbeziehen würden. Hier bestünde beispielsweise die Möglichkeit 5er-, oder Wochenendtickets, die meist nicht vollständig ausgenutzt werden, mit seinem Netzwerk zu teilen.

Die Flinc AG wurde im Mai 2010 in Ludwigshafen gegründet und ist aus einem Studentenprojekt von Michael Hübl, Benjamin Kirschner und Alexander Kuhn an der Uni Darmstadt hervorgegangen.

„Wieso sollte ich dieser Plakatwerbung noch vertrauen, wenn sich vor ein paar Tagen ein guter Freund auf Facebook über die miserable Menüführung dieses Handys ausgelassen hat? Das kaufe ich sicher nicht, egal, wie ansehnlich das Plakat auch ist.“ So oder so ähnlich geht es vielen Konsumenten.Und es könnte noch schlimmer werden.

Nach Ansicht vieler Konsumenten entwickeln sich Massenmedien immer mehr zum Randeinflussfaktor für Kaufentscheidungen. Laut einer Nielsen-Studie halten mehr als 80 % der Konsumenten, nicht Farben, Formen oder sexy Dessous, sondern persönliche Empfehlungen für kaufentscheidend. Einseitiger Monolog dient mittlerweile eher der Abhärtung gegenüber Markenaussagen und nicht mehr rein der Überzeugung. Natürlich muss der Imageaufbau nach wie vor über herkömmliche Medien erfolgen. Jedoch fördert dieser nicht automatisch den Abverkauf, sondern dient als Basis ein Produkt oder eine Dienstleistung namhaft zu machen, so dass daraufhin die Überzeugungsarbeit geleistet werden kann. In der heutigen Welt muss Überzeugung effizient und nachhaltig sein. Das gelingt mit Vertrauen zur Marke und wirklich neue Ideen, um Produkte voneinander nicht nur über den Preis unterscheiden zu können.

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Längst sind Worte wie “Dialog”, “Mehrwert” und “Nachhaltigkeit” in aller Munde. Wenn man einschlägigen englischsprachigen Blogs Glauben schenken kann, heißt es auch nicht mehr nur „Return On Investment“, sondern auch „Return On Involvement“.  Die Theorie ist also vorhanden, aber wie sieht der Masterplan aus? Es gibt ihn nicht. Zumindest gibt es keinen, den man einmal anwenden und dann laufen lassen kann. Marketingmanager müssen sich daran gewöhnen, ihre Arbeit immer wieder neu zu erfinden. Sie dürfen nicht stehen bleiben. Der ehemalige ADC-Vorsitzende Amir Kassaei betitelte seine Zunft, die offensichtlich wenig an Wandel interessiert war, z.B. als „dicke Kätzchen vor dem warmen Kamin“. Viele Branchen stehen im stetigen Wandel. Da kann es sich niemand leisten sich nicht weiter zu entwickeln.

Die Werbekampagne um Ron Hammer, der Schlämmer-Blog oder auch T-Mobile mit Paul Potts haben vorgemacht, wie mittels viralem & Guerilla-Marketing Empfehlungsmechanismen ausgelöst werden können.

Humor, Emotionen und atemberaubende Geschehnisse sind allerdings nur die eine Hälfte. Das Produkt sollte natürlich nicht vernachlässigt werden. Ist das Produkt nämlich schlecht, so hagelt es umso mehr Nachrichten und negative Bewertungen, jedoch keine positiven Empfehlungen. Und damit verwandelt sich das virale oder das Guerilla-Marketing zum Mundpropaganda Marketing: Die Menschen sprechen über die Ereignisse. Potentielle Konsumenten durchschauen jedoch schnell wenn Werbung blenden soll, was nicht zuletzt an der rasant wachsenden Vernetzung liegt. Hätte vor Jahren jedes Moorhuhn ein Logo mit Johnny Walker Label  auf der Stirn gehabt, so wäre es nicht in 34-teiliger Auflage erschienen und millionenfach heruntergeladen worden. Es wäre zu offensichtlich als Werbemittel verstanden worden.  Der Kunde ist kollegial und will das Beste für sich und seine Freunde. Also wird er nur dann offensichtliche Werbung weiterempfehlen, wenn er voll hinter der Marke steht. Aber vielleicht wird der Konsument in Zukunft nicht mehr nur für ein Konzert von Tokio Hotel hunderte Kilometer weit reisen, sondern auch für ein Markenevent, welches mittels Crowdsourcing organisiert wurde? Es bleibt spannend.

Autor: Julian Valkieser

Weiterführende Informationen:

http://de.nielsen.com/site/pr20090724.shtml

http://www.briansolis.com/2010/02/roi-how-to-measure-return-on-investment-in-social-media/

http://www.horizont.net/aktuell/agenturen/pages/protected/ADC-Amir-Kassaei-rechnet-ab_87426.html

http://www.werbeblogger.de/2006/11/09/ron-hammer-in-zahlen/, http://www.crossmedia.de/hornbach-ronhammer/index.html

http://www.medienhandbuch.de/news/horst-schlaemmer-bislang-generierte-der-vw-blog-ueber-1150000-videoviews-exklusiv-10672.html

http://www.youtube.com/watch?v=ZkaHOQQayTI

Bild:

http://weburbanist.com/2008/08/27/15-amazing-dramatic-guerrilla-marketing-campaigns/

Fast 2 Milliarden Zuschauer weltweit, 1900 geladene Gäste und stundenlange Live-Übertragung auf den 4 großen deutschen Fernsehsendern. Die royale Hochzeit des Englischen Prinzenpaares Kate Middleton und William Winsor ist nicht nur ein gefeiertes Medienereignis, sondern auch der mehr als geschickte Marketingschachzug eines Landes, das nicht nur wirtschaftlich in den Miesen steht.

Der gesamte Ablauf war strikt geplant: Wann verlässt die Queen ihre Residenz, wann erscheinen die Winsors in der Westminster Abbey und wann findet der imposante Kuss des Brautpaares vor dem Volk statt. Die Vorzeigemonarchie hat nichts dem Zufall überlassen um die Hochzeit von Kate und William zum Ereignis des Jahrzehnts werden zu lassen von dem die sogenannten „Adels-Experten“ von RTL und Co schon monatelang schwärmen. Vor einigen Stunden hatten auch die wilden Spekulationen über den Designer des Brautkleids endlich ein Ende. Der edle, wobei etwas zu biedere Weddingdress stammt aus dem natürlich englischen Designerhaus Alexander McQueen und wurde von dessen Chefdesignerin Sarah Burton persönlich entworfen.

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Doch trotz millionenschwerer Ausgaben für Feier und Sicherheitseinrichtungen könnte es für das angeschlagene Königreich keine bessere PR geben. Ein bereits abgedrehter Film über das Kennenlernen der Liebenden und unzählige Souvenirs, die in den „Crown Jewels“ – den königlichen Kondomen – sicher noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht haben, treiben die Werbetrommel für Land und Monarchie stetig an.

Besonders erwähnenswert natürlich die Tatsache, dass das Web 2.0 auch vor dem britischen Königshaus keinen Halt macht. Auf dem extra zur Trauung eingerichteten YouTube-Kanal „The Royal Channel wurde das Event ab 10 Uhr live übertragen.

Ein Paradebeispiel für die Vermarktung von Liebe und der Idee der modernen Monarchie, das in meinen Augen etwas zu dick aufgetragen ist um wirklich ans Herz zu gehen. Erfrischend abwechslungsreich dagegen der Celebration-Clip von T-Mobile zum royalen Spektakel. Was meint ihr dazu?

Quellen: www.horizont.net

Bild: Augsburger Allgemeine

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